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Das Polarlicht - auch als Nordlicht bekannt

Polarlicht 1

Die Erscheinung:

Das Polarlicht galt früher als ein mystischer Zauber. Es gibt hunderte Texte, in denen das magische Himmelslicht genannt wird. Die Menschen haben gedacht, dass die Lichtbänder den Zorn der Götter darstellen.
Heutzutage gibt es aber eine wissenschaftliche Erklärung für diese beeindruckende Erscheinung. Das Nordlicht ist, wie der Name bereits verrät, besonders an die Polargebiete der Erde gebunden. Es tritt meistens in einem Gürtel rund um den magnetischen Pol auf.
Diese Nordlichtzone geht über Nordskandinavien, Island und die Südspitze von Grönland durch das nördliche Kanada, über Alaska und die Nordküste von Sibirien entlang.
Polarlicht 2    Viele denken, dass das Polarlicht nur im Winter zu sehen ist. Es ist aber nicht an den Winter gebunden, Polarlichter sind das ganze Jahr am Himmel. Im Sommer sehen wir diese Lichtbänder nur nicht, weil der Himmel dazu zu hell ist.
Der Himmel muss erst einigermaßen dunkel sein, um die Polarlichter zu bemerken.
Der beste Zeitraum, in dem wir das Nordlicht beobachten können, ist zwischen Anfang September und Mitte April.

Die meisten Polarlichter treten zwischen 90 und 150 km über der Erdoberfläche auf. Es gibt auch Ausnahmen, denn einige Polarlichter dehnen sich bis auf einige hundert Kilometer Höhe aus (zum Vergleich: Die gewöhnliche Flughöhe für Flugzeuge ist 10 km).
Weil das Polarlicht so hoch liegt, ist es sehr weit, sogar über mehrere hundert Kilometer sichtbar.


Die Entstehung:

Seinen Ursprung hat das Polarlicht in der Korona der Sonne (auch als Sonnenatmosphäre bekannt). Durch die Sonnenaktivität werden Partikel (elektrisch geladene Teilchen) von der Oberfläche in das Weltall geschleudert, so entsteht der sogenannte Sonnenwind. Bei einer heftigen Sonneneruption (Bild rechts), erreicht der Sonnenwind unseren Planeten schneller.
Die Erde hat ein Magnetfeld, das sich sehr stark unter dem Einfluss des Sonnenwinds verformt.
Eine Sonneneruption
Auf der Tagseite der Erde ist die Magnetosphäre (wegen des Sonnenwinds) zusammengedrängt und auf der Nachtseite ragt sie mehrere Millionen Kilometer weit in den Weltraum, als eine Art magnetischer "Schwanz".
Auf der Nachtseite können die elektrisch geladenen Teilchen, Protonen und Elektronen, in die Magnetosphäre einsickern und eine Plasmaschicht bilden (Bild unten), die diese schönen Leuchteffekte hervorruft. Das alles sind allerdings sehr komplizierte physikalische Vorgänge, die hier nicht bis ins Detail erläutert werden sollen.

Das Magnetfeld der Erde unter Einwirkung der Sonnenwinde.

Die Farben:

Die Polarlichter erscheinen in erstaunlich vielen Varianten und verschiedenen Farben.
Die grün leuchtenden Teile der Auroren werden in einer Höhe zwischen circa 80 km und 150 km durch Sauerstoffatome ausgesendet.
In einer Höhe zwischen 150 km und ca. 600 km sendet eine elektrisch und energetisch geladene Form der Stickstoffatome die roten Strahlungsanteile aus.
Die Farbe hängt von der Energie ab. Auch die chemische Natur bestimmt noch mit, welche Farbe das Polarlicht hat.

Diese ganzen Vorgänge muss man nicht verstehen. Darüber staunen reicht vollkommen aus.
Wie beeindruckend und wunderschön Polarlichter sein können zeigen auch folgende Bilder:

Polarlicht 3 Polarlicht 4





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