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Fata Morgana - Luftspiegelungen

Luftspiegelungen nähren bis heute Legenden. Erst vor 200 Jahren kamen die Wissenschaftler dem Spuk auf die Schliche. Noch im 13. Jahrhundert sah Marco Polo in den Spiegelbildern der Luft Zeichen und Gesten böser Geister, die ihn und seine Gefährten narrten und in die Irre leiten wollten.

Spiegelung auf dem heißen Asphalt auf Landstraßen:

Die Luft über dem heißen Asphalat ist wärmer als die darüberliegenden Luftschichten und deshalb auch weniger dicht. Die Lichtstrahlen von einem fernen Objekt sind deshalb nach oben gebogen und es sieht so aus, als ob sich das Objekt am Boden spiegelt.

Luftspiegelung auf einer Straße

Vorgang der Luftspiegelung

Erscheinungen von Bergen oder anderen Dingen an anderen Stellen:

In der Natur bildet sich zuerst die Inversionsschicht an der Grenze zwischen kalter und warmer Luft.
Dann spiegelt sich von dieser Linie die Landschaft auf dem Kopf nach oben. Manchmal erscheint darüber noch mehr oder weniger deutlich ein zweites aufrecht stehendes Bild.

Vorgang einer Fata Morgana

Auch ein Berg wird mitunter von spiegelnden Luftschichten in den Himmel gehoben und kann aus mehr als 100 km Entfernung beobachtet werden.

Im Hintergrund sehen Sie eine Fata Morgana


Geschichtliche Ereignisse:

Vielleicht waren es somit auch Fata Morganen, die den Wikingern vor mehr als 1000 Jahren den Weg nach Westen gewiesen haben könnten. Nach überlieferten Berichten sollen den Seefahrern die Küsten Grönlands und Nordamerikas bereits aus einer Entfernung von 200 Seemeilen am Himmel erschienen sein.

Luftspiegelungen könnten auch solche Geisterschiffe erklären, die mal hier, mal dort über dem Wasser schwebten, auf Signale keine Antwort gaben und nur für kurze Zeit auftauchten, wie der fliegende Holländer.

Auch ein anderes Phänomen hält seit alters her die Menschen in Atem, die Meeresungeheuer. Objekte, die eine Ebene überragen, können durch Luftspiegelungen nach oben ein vielfaches ihrer tatsächlichen Größe annehmen. In mittelalterlichen Schriften heißt es über Meeresungeheuer:
"Das Monstrum ist schlank, von großer Figur und steigt senkrecht aus dem Wasser empor, es hat Schultern, aber keine Hände und nie hat jemand gesehen wie das untere Ende geformt ist, oder ob der Körper Schuppen hat, wie ein Fisch oder Haut wie ein Mensch".
Und vielleicht sind auch die Fabelwesen unserer Tage, wie z.B. das Ungeheuer von Loch Ness nichts anderes als Luftspiegelungen.

In der Wüste scheinen sich endlose Dünenlandschaften oft in Seen zu verwandeln.

Wasser in der Wüste?

Dies ist der gleiche Effekt, wie hierzulande der "schwimmende Asphalt", eine Luftspiegelung nach unten, die in heißen Sommermonaten die Sinne so mancher Autofahrer zu täuschen vermag.

Und so fragt sich z.B. auch der amerikanische Physiker Alastair B. Fraser, ob nicht etwa der unversehrte Durchzug der Israeliten durch das rote Meer mit einer Luftspiegelung im Zusammenhang stehen könnte. Fraser vermutet, das Moses' Route nördlich des roten Meeres verlief, durch ein ideales Gelände für Fata Morganen.
Dann könnte Moses sein Volk tatsächlich trockenen Fußes durch das zur Rechten und zur Linken wie eine Mauer stehende Wasser geführt haben. Diese Theorie wird dadurch gestützt, da das aus den Städten Ägyptens geflüchtete Volk mit der Wüste und ihren Trugbildern kaum vertraut waren. So könnte Täuschung und göttliches Wunder dicht beieinander gelegen haben. Im alten Testament heißt es dazu:
"Der Herr ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich. Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während links und rechts von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand ..."




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